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Historisches
Der Berliner Konzert Chor wurde 1954 von Kurt Zander gegründet.
Sein erster Dirigent, Raimund Zimmermann, lenkte die
Sänger von Beginn an auf die Pflege der Chorsinfonik. Schon im Herbst 1956
konnte der Chor mit einer eindrucksvollen Aufführung des Paulus von Mendelssohn Bartholdy
seine erstaunliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Unter der Leitung von
Zimmermann wurde aber auch die Tradition einer jährlichen konzertanten Opernaufführung begründet. Chöre
aus etwa dreißig Opern hat der Berliner Konzert Chor heute in seinem Repertoire.
1958 übernahm Prof. Erich Peter die künstlerische Leitung des Chores, und 1961 begann mit
Fritz Weisse
eine neue Ära. Er förderte eine schnelle Entwicklung sowohl der Gesangstechnik als auch der
Ausdrucksstärke, was dem jungen Chor bald eine geachtete Stellung im Kreise der großen Berliner Chöre
einbrachte. In der 1963 neu eröffneten Philharmonie begann der Berliner Konzert Chor 1964 eine eigene
Abonnement-Konzertreihe, die bis heute besteht und sich trotz der Vielfalt des Berliner Musiklebens und
des damit verbundenen Wettbewerbs unter den Konzertveranstaltern eines lebhaften Interesses erfreut.
Nach 33 Jahren intensiver Chorarbeit übergab Fritz Weisse 1994 die künstlerische Leitung des Chores an
Matthias Elger, Kirchenmusiker an der Erlöserkirche Berlin Lichtenberg. Er widmete sich besonders intensiv
der Chorschulung und setzte in diesem Bereich neue Maßstäbe. Gemäß der Chortradition suchte Matthias
Elger immer wieder neue Wege bei der Erweiterung des Konzertrepertoires.
Die konzertanten Opernaufführungen
wurden vor allem in Kooperation mit dem Staatsorchester Frankfurt/Oder fortgesetzt. Aus dieser Zusammenarbeit
ergaben sich auch Sonderkonzerte beim Choriner Musiksommer und im Konzerthaus
Berlin. Gemeinsame
Konzertreisen führten nach Kairo und Alexandria, mehrmals
nach Prag, und nach Waldsassen / Oberpfalz.
In der Konzertsaison 2001/2002 hat
Jan Olberg die künstlerische Leitung des Berliner Konzert Chores
übernommen. Er ist dem Chor schon seit 1998 durch die
Leitung des Berliner Konzert-Jugendchores sowie durch einzelne Proben und Konzerte des Hauptchores
vertraut. Seine Erfahrungen als Chorleiter, Konzertpianist
und Sänger, belegt durch zahlreiche Preise, die er mit
seinen Chören bei internationalen Wettbewerben gewann,
bieten ihm für seine Arbeit im Hauptchor die besten
Voraussetzungen. Grundlage seines aktuellen Wirkens ist die
verstärkte Klangschulung des Chores und die Intensivierung
der Probenarbeit. Mit Jan Olberg erfährt das
Chor-Repertoire Erweiterungen, die
für die Sängerinnen und Sänger Herausforderungen darstellen und für das Publikum neuartige Klangerlebnisse bedeuten:
Grenzen zur Musik anderer Länder und zu anspruchsvoller populärer Musik werden überschritten und jüngere
Werke der Chorliteratur aufgeführt.
Im Jahr 2004 feierte der Berliner Konzert Chor sein 50-jähriges Bestehen als hochmotiviertes,
ausdrucksstarkes und weltoffenes Ensemble. Im Laufe der Jahre sorgten
Konzertaufzeichnungen und Live-Übertragungen in Rundfunk und
Fernsehen für einen hohen Bekannt-heitsgrad des Berliner Konzert Chores.
Zur Bilanz von mehr als 50 Jahren gehören über 200 Konzerte
außerhalb Berlins, auf drei Kontinenten und in den
bedeutendsten Konzertsälen der Welt, wie der Carnegie Hall (New York), im Kennedy Center
(Washington), in der Royal Festival Hall (London), im Teatro
Colon (Buenos Aires), im Mann Auditorium (Tel Aviv) oder in
der Kairoer Oper:
Konzertreisen
| Ägypten | Alexandria, Kairo |
| Dänemark | Kopenhagen |
| Deutschland | Berlin, Chorin, Düsseldorf, Frankfurt (Oder), Frankfurt a.M., Köln, Neuss, Passau, Waldsassen |
| Frankreich | Dijon, Lyon, Metz, Nancy, Paris, Reims |
| Griechenland | Thessaloniki |
| Großbritannien | London , Oxford |
| Irland | Cork |
| Israel | Haifa, Jerusalem, Tel Aviv |
| Italien | Arezzo, Bozen, Briyen, Meran, Trient |
| Niederlande | Kerkrade |
| Schweiz | Bern, Zürich |
| Slowakei | Košice,
Prešov |
| Südamerika | Buenos Aires, Caracas, Curitiba, Mexico-City, Montevideo, Porto Alegre, Rio de Janeiro, Rosario, Santiago de Chile, São Paulo |
| Tschechische Republik | Prag |
| USA | Charleston, Chicago, Iowa, New York, Washington |
Orchester-Partnerschaften
| Bach-Kollegium Berlin |
| Berliner Konzert Orchester |
| Berlin Sinfonietta |
| Berliner Philharmonisches Orchester |
| Berliner Sinfonie-Orchester |
| Berliner Symphoniker |
| Brandenburgische Philharmonie Potsdam |
| Cairo Symphony Orchestra |
| Capella Clementina |
| Collegium Aureum |
| Concerto Brandenburg |
| Deutsches Filmorchester Babelsberg |
| Drottningholms Barock Orchester |
| Ensemble Oriol Berlin |
| Filharmonia Pomerana Bydgoszcz |
| Großes Rundfunk-Orchester Leipzig |
| Haydn Orchester Bozen und Trient |
| Israel Chambre Orchestra |
| Israel Philharmonic Orchestra |
| Jerusalem Symphony Orchestra |
| Kammerorchester Berlin |
| Kammerorchester Tibor Varga |
| Magdeburgische Philharmonie |
| MDR-Kammerphilharmonie Leipzig |
| Musici de Praga |
| Nationales Georgisches Sinfonie-Orchester Tbilissi |
| Orchester der Philharmonie Brno |
| Orchester der Staatsoper Poznan |
| Orchestre d'lle de France |
| Philharmonica Hungarica |
| Philharmonisches Orchester Staatstheater Cottbus |
| Philharmonisches Orchester Frankfurt (Oder) |
| Prager Philharmoniker KSO |
| Radio-Symphonie-Orchester Berlin |
| Royal Philharmonic Orchestra London |
| Rundfunk-Sinfonieorchester Katowice |
| Rundfunk-Sinfonieorchester Kraków |
| Sinfonie-Orchester Kopenhagen |
| Staatliche Philharmonie Košice |
| Staatskapelle Berlin |
| Staatsorchester Frankfurt (Oder) |
| Symphonie-Orchester Bern |
| Symphonisches Orchester Prag |
| Symphony Orchestra Charleston |
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